Rezension 4.





Klappentext:

Abwarten und Eiscreme essen. So oder so ähnlich könnte man Göran Borgs Lebensmotto zusammenfassen. Der Mittfünfziger aus Malmö ist nach seinem Jahr in Indien wieder im schwedischen Alltag angekommen – und mitten in einer Identitätskrise. Einziger Lichtblick: die bevorstehende Hochzeit seines besten Freundes aus Delhi, Yogi. Doch die wird immer wieder verschoben – aufgrund »horoskopieller« Umstände. Trotzdem reist Göran spontan nach Delhi und findet schnell heraus: Die Hochzeit mit der schönen Lakshmi wurde aus ganz anderen Gründen verschobe

Meine Meinung:



Auf Drängen seiner Tochter Linda hin ist Göran Borg bei Karin Vallberg Torstensson in Therapie. Bei seinen Sitzungen ist er jedoch in Gedanken mehr in Indien. Eigentlich wollte er dort jetzt auch wieder sein, nämlich zur Hochzeit seines Freundes Jogi. Allerdings wurde diese wegen ungünstiger Horoskope verschoben. Um endlich wieder im Hier und Jetzt zu leben, soll er auf Anraten der Therapeutin hin eine To-Do Liste erstellen, sich der Punkte annehmen und dabei sein Empfinden auf einer Unbehagen Skala eintragen. Punkt fünf Sport war nicht wirklich erfolgreich, deshalb arbeitet er sich nach oben, macht mit 4. Freundschaften weiter und geht endlich wieder einmal in seine Stammkneipe. Dort lernt er Sven kennen. Die beiden scheinen gleich zu ticken. Wie toll ein Kumpel, mit dem man Bier trinken und zum Fußball gehen kann. Genau darauf hat Göran doch gewartet. Allerdings hat Sven Seiten, die Göran Angst einjagen, abwimmeln lässt er sich nicht und deshalb beschließt Göran die Flucht nach vorn anzutreten. Warum nicht auch ohne Hochzeit nach Indien reisen? Gesagt, getan, aber dort erwartet ihn nur Chaos. Schlechte Horoskope waren nur eine Ausrede, finanzielle Probleme sind die wahre Ursache und jetzt hat Jogi auch noch eine abgewrackte Teeplantage an der Backe. Den Betrüger finden, die Hochzeit retten und den Familienfrieden wieder herstellen, das sind wirkliche Probleme und nicht nur eine mittelschwere Midlife Krise, so wie bei Göran.


Der Erzählstil des Autors ist locker, leicht und ich musste viel schmunzeln.. Gekonnte Wortspiele und amüsante Szenen machen das Lesen zum Vergnügen. Da die beiden Freunde natürlich einem Betrüger aufsitzen und den dann durch Indien jagen müssen, kommt auch die Spannung nicht ganz zu kurz. Ungeahnte Wendungen sorgen immer wieder für gekonnte Überraschungen. Wirklich leben tut die Geschichte aber für mich durch die originellen Charaktere und die tollen Indien Beschreibungen.

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Klappentext:

Acht Monate sind vergangen seit Detektive Erika Fosters letztem Einsatz, der in einer Katastrophe endete und ihrem Mann das Leben kostete. Doch es ist an der Zeit, nach vorn zu blicken. Die Tochter einer der mächtigsten Familien Londons wurde ermordet, und Erika setzt alles daran, den Schuldigen zu finden. Während sie noch gegen die Dämonen der Vergangenheit kämpft, rückt sie ins Visier eines gnadenlosen Killers.

Meine Meinung:


In ihrem ersten Fall ermittelt Erika Foster  in den höchsten Kreisen Londons. Die Tote, eine junge Frau, gehört zu einer der mächtigsten Familien der Stadt. Umso wichtiger ist es, dass Erika sich behutsam an die Hinterbliebenen herantastet. Leider eckt sie gleich zu Beginn ihrer Ermittlungen an und ein Vorankommen in dem Fall ist fast unmöglich. Auch im Revier läuft so manche Situation nicht nach Erikas Wünschen. Was durchaus auch an ihr als Person liegt. Sie ist nicht wirklich jemand, der sich gerne was sagen oder gefallen lässt, ist impulsiv und denkt des Öfteren nicht nach, welche Konsequenzen ihr Handeln haben könnte. Sir Simon lässt sie auch bald seine Macht spüren, denn was er gar nicht dulden kann, ist eine Beamtin, die zu sehr im privaten Umfeld seiner Familie herumschnüffelt. Vom Dienst suspendiert ermittelt Erika auf eigene Faust, denn jetzt ist erst Recht ihre Neugier erwacht. Mit Hilfe ihrer Kollegen kommt sie dem Täter auf die Spur, ohne zu ahnen, wie Nahe er dieser bereits gekommen ist..
Erika ist für mich nicht wirklich eine Sympathieträgerin. Aber das war in diesem ersten Fall der Ermittlerin eigentlich niemand. Der Krimi ist recht gut geschrieben, mit einigen wenigen, aber guten Spannungsmomenten. Der Täter wird zwar irgendwann auch mit seinen Gedanken und Handlungen sichtbar, doch tappt man lange im Dunkeln. Am Ende ging es dann Schlag auf Schlag. Diese Temporerhöhung kam mir dann doch etwas zu schnell und unerwartet.


letzten Endes war das Buch aber lesenswert.  Was für einen Entspannten Nachmittag auf dem Sofa :)



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Klappentext:


Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat

Meine Meinung:


" Grandhotel Angst " hat mir zugegebenermaßen ein riesiges Lese vergnügen beschert. Die Mischung aus Spannung und Grusel mit eingestreuten paranormalen Elementen ist ja total mein Genre & hat mich auch dieses mal nicht enttäuscht.Die Junge Nell hat einen 20 Jahre älteren Mann geheiratet und verbringt nun mit ihm ihre Flitterwochen in einem Hotel in Italien. Grandhotel Angst heißt dieses Hotel nach seinem Besitzer und hier ist der Name Programm. Gleich zu Anfang begegnet Nell einer Hausangestellten, die sie entsetzt anschaut, da sie Ähnlichkeit mit einer verstorbenen Person hat. Nell will dem Ganzen auf den Grund gehen und informiert sich über die verstorbene Lukretia.Doch nicht nur diese Legende, die um diese Person rangt verunsichert sie, sondern auch das veränderte Verhalten ihres Mannes. Was geschieht hier und von wem wurde ein Hotelgast ermordet , kurz nachdem sie in diesem Haus ankamen?
Emma Garnier versteht es Spannung aufzubauen und die Leser in ihren Bann zu ziehen. Einmal angefangen will man wissen , wie es weitergeht und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren werden so lebendig beschrieben, dass man sich gut in sie hinein zu verdenken kann. Die düstere Atmosphäre dieser Geschichte tut dann ihr übriges, um den Lesern Gänsehaut zu bescheren.


Wer einen guten Gothic Roman zu schätzen weiß , ist hier Gold richtig.

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Klappentext:


Davids wunderschöne Frau liegt tot in ihrem gemeinsamen Haus. Sie hatten eine obsessive Ehe, er war so hingerissen von ihrer Schönheit, ihrer Freiheit, ihrer Stärke. Eine leidenschaftliche und intensive Liebe – bis zu dieser Nacht, in der Schreckliches geschehen ist ... Wozu kann ein Mensch fähig sein?

Meine Meinung:


"Mein Name ist David James Forrester. Ich bin Anwalt. Heute Abend um 18 Uhr 10 habe ich meine Frau getötet. Dies ist meine Aussage."
Die Zeilen des Klappentextes verraten schon ,dass es sich nicht um einen herkömmlichen Thriller handelt. Die Erzählung befasst sich mit der Tat an sich. Den Gefühlen und Gedanken Davids, aber auch mit Elles. Während David durch die Straßen von Melbourne irrt, an einer Verteidigungsstrategie arbeitet und man seine Sicht auf die obsessive  Liebe zwischen Elle und ihm bekommt, hat Elle ihre eigene Stimme. Diese ihre Sichtweise, ist außerhalb ihres Körpers platziert. Was zur Folge hat, dass man sich gerade ihr als Opfer sehr nahe fühlt. Der Hintergedanke während des Lesens ist natürlich immer, wie und warum es zu dieser Tat gekommen ist. Allmählich bröckelt dann auch Davids Fassade und man erkennt die Richtung, die das Buch einschlägt & wie das Ehepaar wirklich zu einander stand.

Ein wirklich gut strukturiertes Drama, dessen Ausgang bereits zu beginn klar zu sein scheint. Flüssig im Schreibstil, mit bedrückenden Szenen, einer überraschenden Wendung und einem – ja – passenden Ausgang. Die Geschichte kommt mit wenigen Charakteren aus, da jeder für sich eine gute passende Rolle in der Handlung haben.


Ein Thriller der viel dramatisches aus einem Liebesleben zu bieten hat, mit durchaus realen Komponenten. Liebe macht blind, oder ist es doch eher Abhängigkeit? Tja, das muss jeder  für sich entscheiden. Mir hat die Geschichte sehr  gut gefallen.

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Klappentext:


Drei Morde in drei Monaten. Drei Frauen. Drei Verkündungen, in denen der Mörder von sieben „Heilungen“ erzählt. Die Berliner Polizei steht unter Druck. Doch dann ist die Serie mit einem Mal beendet und gerät in Vergessenheit – nur nicht für Staatsanwältin Helena Faber, die davon überzeugt ist, dass dies erst der Anfang war. Als ein Jahr später eine vierte Frau brutal ermordet wird, macht Helena Jagd auf den, der sich selbst Dionysos nennt. Es ist der Beginn eines Rennens gegen die Zeit, aber auch eines Kampfes ums Überleben, denn Helena ist ins Visier des Täters geraten. Und Dionysos wird nicht aufgeben, solange sie nicht „geheilt“ wurde


Meine Meinung:


Helena  Faber, erfolgreiche Staatsanwältin kann sich nicht damit abfinden, dass sie einen Fall nicht gelöst hat. Drei Frauen brutal ermordet, ihrer Würde beraubt und drei Verkündungen, in denen der Mörder, er nennt sich selbst „Dionysos“, von sieben Heilungen erzählt. Als dann die Mordserie abrupt abbricht geht ein Aufatmen durch die Polizei und Staatsanwaltschaft. Nur Helena glaubt nicht daran.
Ein Jahr später taucht erneut eine Frauenleiche auf. Wieder bestialisch ermordet, verstümmelt und die gleiche Vorgehensweise. Jetzt ist klar, dass der Serienmörder wieder zugeschlagen hat. Helenas Jagdinstinkt ist geweckt. Sie schmeißt sich in die Ermittlungsarbeiten, oftmals ohne mit der Polizei zusammen zu arbeiten und bringt sich so selbst ins Visier des brutalen Killers.
Polizei und Staatsanwaltschaft treten auf der Stelle, denn „Dionysos“ ist schlau und hinterlässt keine Spuren. Als er merkt, dass er einen Fehler begangen hat und sein Gesicht auf einer Kamera zu sehen sein müsste, dreht er durch und hinterlässt eine blutige Spur der Verwüstung.


Der Autor schreibt hier einen Thriller, der mich anfangs sofort mitreißt. Sein Schreibstil  ist leicht und flüssig lesbar. Die blutigen Szenen waren mir manches Mal ein wenig zu real geschildert , aber das ist ja Geschmackssache. Der Spannungsbogen der am Anfang zu explodieren scheint reißt dann leider ab und wird unnötig in die Länge gezogen.
Leider verliert sich der Autor schon in der Mitte des Buches in so viele verschiedene Richtungen, dass er selbst den roten Faden nicht mehr zu finden scheint. Denn dieser führt leider in unglaubwürdige Verstrickungen beteiligter Protagonisten. Die Amnesie, die bei Helena Faber auftrat, war anfangs noch verständlich bis sie dann ins völlig unwahrscheinliche abdriftete. Hier wäre weniger ganz sicher mehr gewesen. Zu viele konstruierte Spuren, die dann aber nicht wieder aufgenommen werden und aufgeklärt erst recht nicht.
Das Ende ist für mich nicht mehr überraschend gewesen, hatte ich doch „Dinonysos“ schon ab der Hälfte des Buches gestellt. Einige Kleinigkeiten erfahren wir dann noch, aber Aufklärung des Ganzen ist für mich anders.
& dann kommt ein Epilog, nun ist klar, warum nicht alles genau aufgelöst wurde, es gibt eine Fortsetzung. & dann gleich wieder für mich so unglaubwürdig, dass ich schon jetzt weiß das ich sie auf keinen Fall lesen werde.

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Klappentext:


Alex Parkinson ist wie vom Blitz getroffen, als er seine Dozentin aus dem Schreibkurs zum ersten Mal sieht. Siobhan ist wunderschön, intelligent und teilt auch noch seine große Leidenschaft: das Schreiben. Niemals zuvor hat er jemanden so sehr geliebt. Doch wie kann er Siobhan davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Besessen von der Idee, sein Leben mit ihr zu teilen, findet Alex heraus, wo Siobhan wohnt, verliert seinen Job für sie, macht ihr Geschenke, kümmert sich um ihre Katze, liest in ihrem Tagebuch. Alex würde alles für Siobhan tun - bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt ..


Meine Meinung:



Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil Stalking jeden treffen kann und wollte wissen, was in diesem Psychothriller passiert. Der Anfang des Buches und die Stalkingmethoden von Alex waren sehr erschreckend und angst einflößend. Leider gibt es ungefähr in der Mitte des Buches eine Wendung, die ich sehr seltsam und unrealistisch fand. Auch das Ende der Geschichte war für mich nicht realistisch.

Das Buch ist abwechselnd aus Alex und Siobhans Sicht geschrieben. Es ist spannend aufgebaut, jedoch gibt es leider sehr weinig Kapitelabsätze in diesem Roman.



Alles in allem war es ein netter Thriller, der sich schnell lesen ließ, aber für mich zu unrealistisch.

🌟🌟🌟

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Klappentext:


Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe ..

Meine Meinung:


Schon nach den ersten Seiten habe ich mich in das Buch verliebt. Es geht um Emilia die  den  Buchladen ihres Vaters erbt. Mehr möchte ich nicht verraten, da es einfach jeder selbst lesen sollte , weil es ein so wundervolles Buch ist. Man merkt in jeder Zeile, welche Gedanken sich die Autorin über dieses Buch gemacht hat , es kommt einer Liebeserklärung an die Literatur gleich. Es finden zahlreiche Titel den Weg in den Roman. Vom literarischen und weltbekannten Klassiker bis zum lediglich in Großbritannien bekanntem Werk ist alles vertreten. Diese Nennungen wecken den Wunsch, nach Beenden von „Liebe zwischen den Zeilen“ direkt zu diesen überzugehen.


„Liebe zwischen den Zeilen“ ist eine Liebeserklärung an kleine Buchhandlungen, leidenschaftliche Leser und das Lesen an sich. Eine schöne Heimatlektüre, die jedem Buchliebhaber graue Regentage erheitern wird.



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Klappentext:


Vor einem Jahr traf ich die Liebe meines Lebens. Für zwei Menschen, die nicht an die Liebe auf den ersten Blick glauben, kamen wir dem Ganzen doch sehr nah. Lilah McDonald, umwerfend schön, eigensinnig, stur und in vielen Dingen einfach so wundervoll, dass es Worte nicht beschreiben können. Sie half mir, ins Leben zurückzufinden. Meine Lilah, die mir so viel gab und doch ein Geheimnis vor mir hatte, denn sie wusste, dass mir die Wahrheit das Herz brechen würde. Mein Name ist Callum Roberts, und das ist unsere Geschichte.

Meine Meinung:



Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht, gerade durch den sehr lockeren und doch irgendwie auch berührenden und packenden Schreibstil zieht Kelly Rimmer den Leser sehr schnell in den Bann ihrer Charaktere und deren Geschichte. Viele der Ereignisse werden durch die bildliche Sprache lebendig und auch sonst könnte ich hier eine Zeile nach der anderen zitieren, denn es gibt hier wirklich viel wundervolle Aussagen.
Die Geschichte ist eher ruhig gehalten, Action und Wendungen gibt es nicht oder nur wenig und die größte Wendung verrät hier auch schon der Klappentext und so hatte ich auch ständig beim Lesen das Gefühl, schon zu wissen, worauf es hinausläuft. Doch zuerst begleiten wir Callum und Lilah bei ihrem Kennenlernen und spürt, wie sehr die Beiden zueinander passen. Zugegeben, hier und da fand ich es ein wenig zäh und doch fand ich immer wieder schnell zurück zu den Personen und ab ca. der Mitte der Geschichte konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen.
Die Liebesgeschichte der beiden mag im ersten Moment kitschig klingen, doch das ist sie so ganz und gar nicht. Ja, es ist sehr gefühlvoll und als Leser durchlebt man hier durchaus auch ganz viele Emotionen, aber es ist weder Ultra kitschig noch peinlich, sondern einfach nur schön.
Durch Callum erleben wir die Geschichte und diese wird auch in der Ich-Form erzählt. Allerdings gibt es hin und wieder kurze Einblicke in Lilahs Tagebuch, die mir diese als Persönlichkeit deutlich näherbringen konnten.
Tatsächlich geht es hier auch so gut wie nur um diese beiden Personen und neben ihnen lernen wir nur eine kleine Auswahl weiterer Charaktere kennen, oftmals sogar nur durch das Erzählen Lilahs und Callums. Lebendig ist die Geschichte durch viele Dialoge, mal spritzig, mal humorvoll, mal gereizt, aber immer natürlich. Kelly Rimmer hat es irgendwie geschafft, diese Beiden lebendig werden zu lassen und ich sah sie direkt vor mir.
Callum ist ein kleiner, Workaholic und doch schafft gerade Lilah es, den wahren Callum hervorzuzaubern. Mir hat gefallen, wie sie ihn immer wieder dazu bringt, innezuhalten und Dinge zu tun, die eigentlich gar nicht seins sind.
Lilah kommt zu Beginn ein wenig schwierig herüber, da ich aber weiß, dass sie ein Geheimnis mit sich herumträgt, hatte ich hier doch auch irgendwo Verständnis für sie. Mit Fortschreiten der Geschichte wird sie mir immer sympathischer. Ganz besonders gefallen mir ihre Gedanken zu Callum und ein Zitat: "Dann betritt Callum den Raum, und ich bin einfach nur hier, es ist einfach nur jetzt, und das reicht mir vollkommen."(, Seite 167). Genauso sollte eine Liebe sein, oder?





Eine sehr schöne Liebesgeschichte, mit viel Gefühl für das Besondere, wunderbar erzählt. Sehr authentisch Charaktere ,tiefsinnige,spritzige Dialoge bringen hier Abwechslung und machen die Geschichte zu etwas Besonderem. Das Buch bekommt eine Lese Empfehlung für alle, die gefühlvolle Liebesromane ohne Kitsch mögen

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